Was genau bedeutet „KI-Sicherheit“ bei Keep IT Fair?
Wir sichern ab, wie Ihr Unternehmen KI-Werkzeuge wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini nutzt — durch Richtlinien, technische Absicherung und Mitarbeiterschulung. Wir entwickeln oder testen keine eigenen KI-Modelle und bieten keine Absicherung gegen Angriffe auf selbst trainierte Machine-Learning-Systeme an. Das ist eine eigene, hochspezialisierte Disziplin, für die wir Sie im Zweifel an spezialisierte Partner verweisen.
Was ist Schatten-KI und warum ist das ein Risiko?
Schatten-KI bezeichnet die Nutzung von KI-Tools durch Mitarbeitende ohne Freigabe oder Kenntnis der Geschäftsführung — meist mit privaten Accounts und ohne Datenschutz-Vereinbarung. Laut aktuellen Studien nutzt bereits über die Hälfte aller Mitarbeitenden KI-Tools im Arbeitsalltag. Das Risiko: Unternehmensdaten, Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse gelangen unkontrolliert in externe Systeme.
Ist die Nutzung von ChatGPT oder Copilot im Unternehmen überhaupt erlaubt?
Grundsätzlich ja, aber nicht unreguliert. Entscheidend ist, welche Version genutzt wird (Consumer- vs. Business-Tarif mit vertraglichen Datenschutz-Zusagen), welche Daten eingegeben werden dürfen und wie das dokumentiert ist. Ohne klare Richtlinie entscheidet das jeder Mitarbeitende für sich — das ist das eigentliche Risiko.
Was hat Microsoft 365 Copilot mit IT-Sicherheit zu tun?
Copilot durchsucht standardmäßig alle Inhalte, auf die ein Nutzer in Microsoft 365 Zugriff hat — E-Mails, Dateien, Teams-Chats. Sind Berechtigungen in SharePoint oder OneDrive zu großzügig vergeben, macht Copilot diese Daten leichter auffindbar, statt sie zu schützen. Eine saubere Berechtigungsstruktur ist deshalb Voraussetzung für einen sicheren Copilot-Einsatz.
Deckt eine Security-Awareness-Schulung auch KI-Bedrohungen ab?
Bei uns ja. Klassische Awareness-Schulungen behandeln Phishing und Social Engineering — wir ergänzen das um KI-spezifische Themen wie Deepfake-Anrufe, KI-generierte Phishing-Mails und den sicheren Umgang mit KI-Tools im Arbeitsalltag.
Was kostet eine KI-Sicherheitsberatung?
Ein KI-Sicherheits-Check startet bei uns ab 690 €, eine vollständige KI-Nutzungsrichtlinie inklusive Bestandsaufnahme ab 1.900 €. Für laufende Betreuung — Copilot-Absicherung, Schulungsauffrischung, Ansprechpartner für neue Tools — bieten wir ein monatliches Modell ab 149 € an. Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot.
Was regelt der EU AI Act für Unternehmen, die einfach nur ChatGPT nutzen?
Seit dem 2. August 2026 gelten Transparenzpflichten: Nutzer müssen erkennen können, wenn sie mit einem KI-System interagieren, und KI-generierte oder wesentlich veränderte Inhalte müssen als solche kennzeichenbar sein. Für den Standardeinsatz von Tools wie ChatGPT oder Copilot im Büroalltag sind das überschaubare Pflichten. Die strengeren Vorgaben für als hochriskant eingestufte KI-Systeme wurden im Juli 2026 auf den 2. Dezember 2027 verschoben und betreffen in der Regel nur spezifischere Anwendungen, etwa im Bewerbermanagement.
Woran erkenne ich, ob in meinem Unternehmen bereits Schatten-KI genutzt wird?
Meist gibt es keine offensichtlichen Anzeichen — genau das macht Schatten-KI riskant. Typische Hinweise sind ungewöhnlich schnell formulierte E-Mails oder Dokumente, plötzlich auftauchende neue Browser-Erweiterungen oder Apps, oder schlicht eine kurze, anonyme Mitarbeiterbefragung. Eine strukturierte Bestandsaufnahme liefert ein verlässlicheres Bild als Vermutungen.
Brauchen wir für eine KI-Nutzungsrichtlinie den Betriebsrat?
Wenn ein Betriebsrat besteht, ist er bei der Einführung von KI-Systemen, die Verhalten oder Leistung von Mitarbeitenden überwachen können, in der Regel mitbestimmungspflichtig zu beteiligen. Wir weisen im Rahmen der Beratung auf diesen Punkt hin, die arbeitsrechtliche Ausgestaltung selbst begleiten wir gemeinsam mit Ihrer Rechtsberatung oder Ihrem Betriebsrat.