KI-Sicherheit für Unternehmen in Hamburg & Norderstedt

Über die Hälfte aller Mitarbeitenden nutzt KI-Tools im Arbeitsalltag — oft ohne Freigabe, ohne Richtlinie, ohne dass die Geschäftsführung es weiß. Wir bringen Struktur in die KI-Nutzung Ihres Unternehmens, statt sie zu verbieten oder zu ignorieren.

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KI-Nutzung findet längst statt — mit oder ohne Erlaubnis

Die Frage ist nicht mehr, ob Ihre Mitarbeitenden KI-Tools nutzen — sondern ob Sie wissen, wie. Ohne klare Regeln entscheidet jeder für sich selbst, welche Daten in ChatGPT, Copilot oder andere Tools eingegeben werden.

Gleichzeitig verändern KI-gestützte Angriffe die Bedrohungslage: Deepfake-Anrufe, täuschend echte Phishing-Mails und KI-Agenten mit eigenständigen Systemzugriffen sind keine Zukunftsszenarien mehr, sondern bereits Realität.

Unser Ansatz ist bewusst praxisnah: klare Richtlinien statt pauschaler Verbote, sichere Konfiguration statt Abschottung, und Schulungen, die tatsächlich auf dem aktuellen Stand der Angriffsmuster sind.

KI-Nutzung im Arbeitsalltag
über 50 %
der Mitarbeitenden nutzen laut aktuellen Studien KI-Tools — oft ohne Freigabe
Sichtbarkeit für die Geschäftsführung
meist keine
Schatten-KI läuft typischerweise unbemerkt neben der offiziellen IT
Neue Angriffsform
Deepfake-Vishing
Stimmenklonung für CEO-Fraud-Anrufe nimmt spürbar zu
KI-Agenten mit Systemzugriff
wachsend
Automatisierungen erhalten zunehmend eigenständige Rechte in Unternehmenssystemen

Die vier Bausteine der KI-Sicherheit

Bewusst fokussiert auf das, was für den Mittelstand tatsächlich relevant und umsetzbar ist — Governance, Konfiguration und Awareness, nicht die Entwicklung oder Absicherung eigener KI-Modelle.

01

KI-Nutzungsrichtlinie

Eine klare, praxistaugliche Richtlinie, welche KI-Tools genutzt werden dürfen, welche Daten eingegeben werden dürfen und welche nicht — statt eines pauschalen Verbots, das ohnehin niemand befolgt.

Freigegebene vs. verbotene Tools
Umgang mit personenbezogenen und vertraulichen Daten
Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte
Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner
02

Microsoft 365 Copilot absichern

Bevor Copilot aktiviert wird, prüfen wir die zugrunde liegende Berechtigungsstruktur in SharePoint, OneDrive und Teams — sonst macht Copilot bestehende Zugriffsprobleme nur sichtbarer.

Berechtigungs-Audit vor Copilot-Rollout
Sensitivity Labels & Datenklassifizierung
Sichere Konfiguration von Copilot Business
Abgrenzung zu privater ChatGPT-Nutzung
03

Awareness gegen Deepfakes & KI-Phishing

Klassische Erkennungsmerkmale wie Rechtschreibfehler funktionieren gegen KI-generierte Angriffe nicht mehr. Wir schulen auf die neuen Muster: Voice-Cloning, täuschend echte Phishing-Mails, gefälschte Videocalls.

Erkennung von Deepfake-Anrufen & CEO Fraud 2.0
Verifikationsprozesse für ungewöhnliche Anfragen
KI-generierte Phishing-Mails erkennen
Praxisnahe Schulung statt Theorie
04

Risikobewertung autonomer KI-Agenten

Zunehmend erhalten KI-Agenten eigenständige Rechte in Unternehmenssystemen — E-Mail-Postfächer, CRM-Zugriff, Automatisierungen. Wir bewerten, welche Rechte solche Agenten wirklich brauchen.

Bestandsaufnahme eingesetzter KI-Agenten
Prinzip der geringsten Berechtigung anwenden
Protokollierung von Agenten-Aktionen
Abgrenzung zu klassischem Identity-Management

KI-Nutzung betrifft mehr Abteilungen, als man denkt

KI-Sicherheit ist selten ein reines IT-Thema. Die relevanten Fragen entstehen dort, wo tatsächlich mit KI gearbeitet wird — und das ist inzwischen in fast jeder Abteilung der Fall.

Geschäftsführung & Finance

Häufigstes Ziel von Deepfake-CEO-Fraud und gleichzeitig meist erste Entscheidungsinstanz, welche KI-Tools im Unternehmen überhaupt eingesetzt werden dürfen.

Personalabteilung

KI im Bewerbermanagement kann je nach Ausgestaltung eine strengere rechtliche Einstufung erhalten — hier lohnt eine frühzeitige Klärung besonders.

Marketing & Content-Teams

KI-generierte Texte und Bilder werfen Fragen zu Urheberrecht, Kennzeichnungspflicht und Markenkonsistenz auf, die eine Richtlinie klar regeln sollte.

IT & Administration

Zentrale Stelle für Tool-Freigaben, technische Absicherung von Copilot & Co. und erster Ansprechpartner bei neuen KI-Anfragen aus den Fachbereichen.

In fünf Schritten zur sicheren KI-Nutzung

01

Bestandsaufnahme

Welche KI-Tools werden bereits genutzt — offiziell und inoffiziell? Kurze anonyme Mitarbeiterbefragung kombiniert mit einer technischen Prüfung auf erkennbare Schatten-IT.

02

Risikoeinschätzung

Welche Datenkategorien sind betroffen, welche eingesetzten Tools bergen das größte Risiko für Vertraulichkeit oder Compliance?

03

Richtlinie entwerfen

Eine KI-Nutzungsrichtlinie, die zu Ihrem Betrieb passt — keine Vorlage aus dem Internet, sondern abgestimmt auf Ihre tatsächlichen Tools und Prozesse.

04

Technische Absicherung & Rollout

Berechtigungen härten, freigegebene Tools sauber konfigurieren — etwa Copilot Business statt privatem ChatGPT-Account.

05

Schulung & laufende Aktualisierung

Mitarbeitende werden geschult, die Richtlinie wird regelmäßig an neue Tools, neue Bedrohungsmuster und regulatorische Änderungen angepasst.

Was KI-Sicherheit kostet

Drei Einstiegspunkte, je nachdem wie viel Struktur Sie bereits haben. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, welches Modell zu Ihrem Unternehmen passt — auch wenn das der kleinste ist.

KI-Sicherheits-Check

ab 690 € einmalig

Der Einstieg: Bestandsaufnahme der genutzten KI-Tools, Risikoeinschätzung und ein kompakter Bericht mit priorisierten Empfehlungen.

Anonyme Mitarbeiterbefragung
Technische Schatten-IT-Prüfung
Priorisierter Kurzbericht

KI-Nutzungsrichtlinie

ab 1.900 € einmalig

Vollständige, auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Richtlinie inklusive Bestandsaufnahme, Rollout-Unterstützung und einmaliger Mitarbeiterschulung.

Individuelle KI-Nutzungsrichtlinie
Rollout-Begleitung
Einmalige Awareness-Schulung

Laufende KI-Governance

ab 149 € / Monat

Für Unternehmen, die KI-Nutzung dauerhaft im Griff behalten wollen: Copilot-Absicherung, regelmäßige Schulungsauffrischung und laufende Beratung.

Copilot- & M365-Absicherung
Regelmäßige Schulungsauffrischung
Ansprechpartner für neue Tools

Der EU AI Act betrifft auch Standard-Tools

Der EU AI Act ist seit August 2024 in Kraft. Seit dem 2. August 2026 gelten Transparenzpflichten: Nutzer müssen erkennen können, wenn sie mit einem KI-System interagieren, und KI-generierte oder wesentlich veränderte Inhalte müssen kennzeichenbar sein.

Die ursprünglich zum selben Datum geplanten, strengeren Pflichten für als hochriskant eingestufte KI-Systeme wurden im Juli 2026 auf den 2. Dezember 2027 verschoben. Für die meisten Unternehmen, die Standard-Tools wie ChatGPT oder Copilot im Büroalltag einsetzen, bleiben die Pflichten dadurch zunächst überschaubar — anders sieht es bei spezifischeren Anwendungen aus, etwa im Bewerbermanagement.

Wichtige Termine
Aug. 2024EU AI Act tritt in Kraft
2. Aug. 2026Transparenzpflichten wirksam
2. Dez. 2027Hochrisiko-Pflichten (verschoben)

Wir ordnen im Rahmen der Bestandsaufnahme ein, wo Ihr Unternehmen steht. Für eine vertiefte rechtliche Bewertung verweisen wir bei Bedarf an spezialisierte Kanzleien.

Ehrlich gesagt: Was wir nicht anbieten

Wir sichern ab, wie Ihr Unternehmen bestehende KI-Werkzeuge nutzt — nicht, wie ein selbst trainiertes Machine-Learning-Modell gegen Adversarial Attacks gehärtet wird. Modellsicherheit, KI-Red-Teaming oder die Absicherung eigener KI-Infrastruktur sind eigenständige, hochspezialisierte Disziplinen. Wenn Ihr Bedarf in diese Richtung geht, sagen wir Ihnen das offen und verweisen Sie gerne an passende Spezialisten.

KI-Sicherheit für den Mittelstand in Hamburg und Norderstedt

Viele mittelständische Unternehmen in Norderstedt, Hamburg und im übrigen Schleswig-Holstein haben keine eigene Rechts- oder Compliance-Abteilung, die sich um Themen wie KI-Nutzungsrichtlinien oder den EU AI Act kümmern könnte. Genau hier setzen wir an: als lokaler Ansprechpartner, der Workshops und Mitarbeiterschulungen auch persönlich vor Ort durchführt — nicht nur per Videocall aus einer anonymen Ferne. Aus Norderstedt sind wir in der gesamten Metropolregion Hamburg schnell erreichbar.

Verwandte Leistungen

Security Awareness
Schulungen, die KI-Bedrohungen als festen Bestandteil mitdenken
Microsoft 365 Betreuung
Sichere Konfiguration als Grundlage für einen verantwortbaren Copilot-Einsatz
NIS2 Beratung
KI-Nutzung ist zunehmend Teil der geforderten Risikobewertung
IT-Sicherheitsaudits
Schatten-KI als Teil der umfassenden Bestandsaufnahme
Zum Weiterlesen im Blog
Agentic AI Security — Das unterschätzte Risiko autonomer KI-AgentenDeepfake-Angriffe: CEO Fraud 2.0 — Wie Angreifer KI bereits heute gegen Unternehmen einsetzen

Häufige Fragen

Was genau bedeutet „KI-Sicherheit“ bei Keep IT Fair?

Wir sichern ab, wie Ihr Unternehmen KI-Werkzeuge wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini nutzt — durch Richtlinien, technische Absicherung und Mitarbeiterschulung. Wir entwickeln oder testen keine eigenen KI-Modelle und bieten keine Absicherung gegen Angriffe auf selbst trainierte Machine-Learning-Systeme an. Das ist eine eigene, hochspezialisierte Disziplin, für die wir Sie im Zweifel an spezialisierte Partner verweisen.

Was ist Schatten-KI und warum ist das ein Risiko?

Schatten-KI bezeichnet die Nutzung von KI-Tools durch Mitarbeitende ohne Freigabe oder Kenntnis der Geschäftsführung — meist mit privaten Accounts und ohne Datenschutz-Vereinbarung. Laut aktuellen Studien nutzt bereits über die Hälfte aller Mitarbeitenden KI-Tools im Arbeitsalltag. Das Risiko: Unternehmensdaten, Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse gelangen unkontrolliert in externe Systeme.

Ist die Nutzung von ChatGPT oder Copilot im Unternehmen überhaupt erlaubt?

Grundsätzlich ja, aber nicht unreguliert. Entscheidend ist, welche Version genutzt wird (Consumer- vs. Business-Tarif mit vertraglichen Datenschutz-Zusagen), welche Daten eingegeben werden dürfen und wie das dokumentiert ist. Ohne klare Richtlinie entscheidet das jeder Mitarbeitende für sich — das ist das eigentliche Risiko.

Was hat Microsoft 365 Copilot mit IT-Sicherheit zu tun?

Copilot durchsucht standardmäßig alle Inhalte, auf die ein Nutzer in Microsoft 365 Zugriff hat — E-Mails, Dateien, Teams-Chats. Sind Berechtigungen in SharePoint oder OneDrive zu großzügig vergeben, macht Copilot diese Daten leichter auffindbar, statt sie zu schützen. Eine saubere Berechtigungsstruktur ist deshalb Voraussetzung für einen sicheren Copilot-Einsatz.

Deckt eine Security-Awareness-Schulung auch KI-Bedrohungen ab?

Bei uns ja. Klassische Awareness-Schulungen behandeln Phishing und Social Engineering — wir ergänzen das um KI-spezifische Themen wie Deepfake-Anrufe, KI-generierte Phishing-Mails und den sicheren Umgang mit KI-Tools im Arbeitsalltag.

Was kostet eine KI-Sicherheitsberatung?

Ein KI-Sicherheits-Check startet bei uns ab 690 €, eine vollständige KI-Nutzungsrichtlinie inklusive Bestandsaufnahme ab 1.900 €. Für laufende Betreuung — Copilot-Absicherung, Schulungsauffrischung, Ansprechpartner für neue Tools — bieten wir ein monatliches Modell ab 149 € an. Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot.

Was regelt der EU AI Act für Unternehmen, die einfach nur ChatGPT nutzen?

Seit dem 2. August 2026 gelten Transparenzpflichten: Nutzer müssen erkennen können, wenn sie mit einem KI-System interagieren, und KI-generierte oder wesentlich veränderte Inhalte müssen als solche kennzeichenbar sein. Für den Standardeinsatz von Tools wie ChatGPT oder Copilot im Büroalltag sind das überschaubare Pflichten. Die strengeren Vorgaben für als hochriskant eingestufte KI-Systeme wurden im Juli 2026 auf den 2. Dezember 2027 verschoben und betreffen in der Regel nur spezifischere Anwendungen, etwa im Bewerbermanagement.

Woran erkenne ich, ob in meinem Unternehmen bereits Schatten-KI genutzt wird?

Meist gibt es keine offensichtlichen Anzeichen — genau das macht Schatten-KI riskant. Typische Hinweise sind ungewöhnlich schnell formulierte E-Mails oder Dokumente, plötzlich auftauchende neue Browser-Erweiterungen oder Apps, oder schlicht eine kurze, anonyme Mitarbeiterbefragung. Eine strukturierte Bestandsaufnahme liefert ein verlässlicheres Bild als Vermutungen.

Brauchen wir für eine KI-Nutzungsrichtlinie den Betriebsrat?

Wenn ein Betriebsrat besteht, ist er bei der Einführung von KI-Systemen, die Verhalten oder Leistung von Mitarbeitenden überwachen können, in der Regel mitbestimmungspflichtig zu beteiligen. Wir weisen im Rahmen der Beratung auf diesen Punkt hin, die arbeitsrechtliche Ausgestaltung selbst begleiten wir gemeinsam mit Ihrer Rechtsberatung oder Ihrem Betriebsrat.

Wie steht es um die KI-Nutzung in Ihrem Unternehmen?

In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir den Ist-Zustand und zeigen konkrete erste Schritte — ohne Verkaufsdruck.

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