Wissen, wo Sie bei DORA wirklich stehen

Ein strukturierter Ist-Soll-Abgleich über alle fünf DORA-Säulen — mit Reifegradbewertung, dokumentierten Lücken und einer Roadmap, die sich tatsächlich umsetzen lässt.

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Der einzige sinnvolle Startpunkt für ein DORA-Projekt

Die meisten Unternehmen unterschätzen bei DORA nicht die Anforderungen — sondern den Abstand zwischen dem, was sie zu haben glauben, und dem, was sie im Aufsichtsgespräch tatsächlich vorlegen können.

Eine Gap-Analyse schließt genau diese Lücke im Bild. Sie zeigt objektiv, welche Anforderungen bereits erfüllt sind, wo nur die Dokumentation fehlt und wo tatsächlich substanziell gearbeitet werden muss.

Der wirtschaftliche Nutzen liegt in der Priorisierung. Ohne belastbare Bestandsaufnahme werden DORA-Projekte entweder zu groß aufgesetzt — mit unnötigen Kosten — oder zu klein, mit Lücken, die erst bei der Prüfung auffallen.

Unser Ansatz ist dabei bewusst pragmatisch: Wir bewerten nicht nach Ideal, sondern nach dem, was Ihre Größe und Ihr Risikoprofil tatsächlich erfordern. Das Proportionalitätsprinzip ist Teil der Verordnung — und wir nutzen es.

Projektdauer
3–6 Wochen
Vom Kick-off bis zur Ergebnispräsentation
Ihr Aufwand
4–8 Interviews
Je ein bis zwei Stunden pro Fachbereich
Untersuchungsumfang
Alle 5 Säulen
Auf Wunsch auch einzelne Säulen im Detail
Ergebnis
6 Liefergegenstände
Von der Gap-Liste bis zur Management Summary

Was wir prüfen

Wir arbeiten mit einem Anforderungskatalog, der die Verordnung in prüfbare Einzelanforderungen herunterbricht. Jeder Punkt wird bewertet, belegt und dokumentiert — nicht überschlagen.

01Art. 5–16

IKT-Risikomanagement

Governance & Verantwortung des Leitungsorgans
Vorhandensein und Aktualität des Risikorahmens
Asset- und Kritikalitätsinventar
Business-Continuity- und Wiederanlaufpläne
Backup- und Wiederherstellungstests
02Art. 17–23

Vorfallmanagement & Meldewesen

Klassifizierungslogik für schwerwiegende Vorfälle
Rollen, Eskalationswege und Erreichbarkeit
Einhaltbarkeit der Fristen 4 h / 72 h / 1 Monat
Vorbereitete Meldevorlagen
Nachbereitung und Lessons Learned
03Art. 24–27

Resilienztests

Vorhandenes Testprogramm und Testplan
Abdeckung durch Schwachstellen- und Penetrationstests
Szenariobasierte Notfallübungen
TLPT-Pflicht und Vorbereitungsgrad
Nachverfolgung der Testbefunde
04Art. 28–44

IKT-Drittparteienrisiko

Vollständigkeit des Informationsregisters
Vertragliche Mindestinhalte nach Art. 30
Due-Diligence-Prozess vor Beauftragung
Konzentrations- und Unterauftragsrisiken
Dokumentierte Ausstiegsstrategien
05Art. 45

Informationsaustausch

Anbindung an Threat-Intelligence-Quellen
Teilnahme an Austauschgemeinschaften
Rechtlicher Rahmen für den Austausch
Verwertung im eigenen Risikomanagement

Unser Reifegradmodell

Jede Anforderung wird auf einer fünfstufigen Skala bewertet. Das macht Fortschritt messbar — und zeigt bei der nächsten Überprüfung schwarz auf weiß, wo sich etwas bewegt hat.

0
Nicht vorhanden

Die Anforderung wird derzeit nicht adressiert. Keine Prozesse, keine Dokumentation.

1
Initial

Erste Ansätze vorhanden, aber informell, personenabhängig und nicht dokumentiert.

2
Definiert

Prozess ist beschrieben und dokumentiert, wird aber nicht durchgängig gelebt oder überwacht.

3
Etabliert

Prozess ist umgesetzt, wird gelebt und ist gegenüber der Aufsicht nachweisbar.

4
Optimiert

Prozess wird gemessen, regelmäßig überprüft und kontinuierlich verbessert.

Die Lücken, die wir am häufigsten finden

Bestimmte Themen tauchen in nahezu jeder Analyse auf. Wenn Sie bei einem der folgenden Punkte zögern, ist das ein guter Grund für eine strukturierte Bestandsaufnahme.

Informationsregister unvollständig oder im falschen Formatsehr häufig
IKT-Verträge ohne die Mindestinhalte nach Artikel 30sehr häufig
Keine belastbare Klassifizierungslogik für Vorfällehäufig
Meldefristen im Ernstfall organisatorisch nicht haltbarhäufig
Ausstiegsstrategien für kritische Dienstleister fehlenhäufig
Testprogramm besteht, wird aber nicht systematisch nachgehaltenmittel
Backup-Wiederherstellung nie unter realen Bedingungen getestetmittel
Verantwortung des Leitungsorgans nicht dokumentiertmittel

So läuft die Gap-Analyse ab

01

Kick-off & Scoping

Wir klären den Untersuchungsumfang, identifizieren die relevanten Ansprechpartner und stimmen ab, welche Säulen in welcher Tiefe betrachtet werden.

1 Termin
02

Dokumentensichtung

Sie stellen vorhandene Richtlinien, Verträge, Notfallpläne und Register bereit. Wir werten aus, bevor wir Ihre Zeit in Interviews binden.

1–2 Wochen
03

Fachinterviews

Strukturierte Gespräche mit IT, Risikomanagement, Compliance, Einkauf und Geschäftsleitung — jeweils ein bis zwei Stunden, gezielt statt ausufernd.

4–8 Termine
04

Bewertung & Analyse

Abgleich gegen den Anforderungskatalog, Reifegradbewertung je Anforderung und Bewertung der Lücken nach Risiko und Aufsichtsrelevanz.

1–2 Wochen
05

Roadmap & Präsentation

Wir priorisieren die Maßnahmen gemeinsam, schätzen Aufwände realistisch ein und präsentieren das Ergebnis der Geschäftsleitung.

1 Termin

Was Sie am Ende in der Hand haben

Kein Foliensatz zum Ablegen, sondern Arbeitsgrundlagen. Alle Ergebnisse sind so aufbereitet, dass Sie damit direkt weiterarbeiten können — intern oder mit einem Dienstleister Ihrer Wahl.

Reifegradbewertung

Bewertung jeder DORA-Anforderung auf einer fünfstufigen Skala — mit grafischer Übersicht je Säule, die auch im Aufsichtsgespräch trägt.

Detaillierte Gap-Liste

Jede Abweichung einzeln erfasst: betroffener Artikel, Ist-Zustand, Soll-Zustand, Risikobewertung und empfohlene Maßnahme.

Priorisierte Roadmap

Maßnahmenplan sortiert nach Risiko, Aufsichtsrelevanz und Umsetzungsaufwand — mit Verantwortlichkeiten und realistischen Terminen.

Management Summary

Verdichtete Darstellung für Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan: Wo stehen wir, was kostet es, was passiert bei Nichthandeln.

Nachweisverzeichnis

Übersicht der gesichteten Dokumente und Nachweise — die Basis für Ihre spätere Nachweisführung gegenüber der BaFin.

Ergebnispräsentation

Persönliche Vorstellung der Ergebnisse bei Ihnen vor Ort in Hamburg oder Norderstedt — inklusive Diskussion der nächsten Schritte.

Für Finanzunternehmen in Hamburg, Norderstedt und Schleswig-Holstein

Wir führen Gap-Analysen bevorzugt vor Ort durch. Interviews im persönlichen Gespräch liefern schlicht bessere Ergebnisse als Fragebögen — man sieht, wo gezögert wird, und kann direkt nachfragen. Aus Norderstedt sind wir in der gesamten Metropolregion Hamburg schnell bei Ihnen.

Auf Wunsch arbeiten wir auch vollständig remote. Für kleinere Institute mit klarem Zuschnitt ist das oft die wirtschaftlichere Variante.

Unverbindliches Vorgespräch Grundlagen zu DORA

Häufige Fragen

Was genau ist eine DORA Gap-Analyse?

Eine DORA Gap-Analyse ist ein strukturierter Abgleich zwischen dem, was die Verordnung (EU) 2022/2554 verlangt, und dem, was in Ihrem Unternehmen tatsächlich vorhanden ist. Wir prüfen alle fünf DORA-Säulen anhand eines Anforderungskatalogs, bewerten den Reifegrad je Anforderung und dokumentieren jede Abweichung nachvollziehbar. Ergebnis ist kein Gutachten zum Ablegen, sondern ein priorisierter Maßnahmenplan.

Wie lange dauert eine DORA Gap-Analyse?

Bei einem mittelständischen Finanzunternehmen rechnen wir mit drei bis sechs Wochen von der Kick-off-Sitzung bis zur Ergebnispräsentation. Der reine Erhebungsaufwand liegt meist bei vier bis acht Interviewterminen. Entscheidend für die Dauer ist, wie schnell Dokumente bereitgestellt und Termine mit den Fachbereichen gefunden werden.

Wie viel Aufwand entsteht bei uns im Haus?

Wir halten den internen Aufwand bewusst gering. Erfahrungsgemäß sind es pro beteiligtem Fachbereich ein bis zwei Stunden Interviewzeit plus die Bereitstellung vorhandener Dokumente. Wir arbeiten mit dem, was da ist — Sie müssen für die Analyse nichts extra erstellen.

Was bekommen wir am Ende konkret geliefert?

Sie erhalten einen Ergebnisbericht mit Reifegradbewertung je Anforderung, eine detaillierte Gap-Liste mit Bewertung nach Risiko und Aufsichtsrelevanz, eine priorisierte Maßnahmen-Roadmap mit Aufwandsschätzung und Verantwortlichkeiten sowie eine Management Summary für Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan.

Brauchen wir eine Gap-Analyse, wenn wir bereits ISO 27001 zertifiziert sind?

Ja, aber sie fällt deutlich schlanker aus. Ein bestehendes ISMS deckt große Teile des IKT-Risikomanagements bereits ab. Die typischen Lücken liegen dann bei den DORA-spezifischen Themen: dem Informationsregister, den vertraglichen Mindestinhalten nach Artikel 30, der Vorfallklassifizierung mit den engen Meldefristen und dem strukturierten Testprogramm.

Können wir die Gap-Analyse auch nur für einzelne Säulen beauftragen?

Ja. Häufig ist das sogar sinnvoll — besonders bei Säule vier, dem IKT-Drittparteienrisiko. Viele Unternehmen haben ihr Risikomanagement im Griff, scheitern aber am vollständigen Informationsregister und an den Vertragsanpassungen. Wir schneiden den Umfang auf das zu, wo tatsächlich Unsicherheit besteht.

Was kostet eine DORA Gap-Analyse?

Der Preis richtet sich nach Unternehmensgröße, Anzahl der einzubeziehenden Fachbereiche und dem gewünschten Detailgrad. Nach einem kostenlosen Vorgespräch erhalten Sie ein transparentes Festpreisangebot — kein Tagessatzmodell mit offenem Ende.

Begleitet ihr auch die Umsetzung der gefundenen Lücken?

Auf Wunsch ja. Viele Kunden setzen die Roadmap zunächst selbst um und holen uns punktuell für einzelne Themen dazu — etwa für den Aufbau des Informationsregisters oder die Vertragsprüfung. Es gibt keine Verpflichtung, das Umsetzungsprojekt ebenfalls bei uns zu beauftragen.

Bestandsaufnahme statt Bauchgefühl

Ein kostenloses Vorgespräch genügt, um den passenden Zuschnitt und einen Festpreis zu bestimmen. Danach wissen Sie, woran Sie sind.

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